Rotlicht bei Narben: Was bewirkt sie?

Narben können die Haut unruhig wirken lassen und manchmal sogar das Selbstvertrauen beeinträchtigen. Immer mehr Menschen greifen daher zur Rotlichttherapie als sanfte, natürliche Methode, um Narben zu reduzieren.

Achtung! Der folgende Text ist kein medizinischer Rat. Er basiert auf unserem Wissen, Nutzererfahrungen und verschiedenen Online-Quellen.

Inhaltsverzeichnis

Rotlicht bei Narben

Was sind Narben?

Narben entstehen, wenn die Haut sich nach einer Verletzung selbst repariert. Dabei bildet der Körper neues Bindegewebe, das sich oft von der ursprünglichen Haut unterscheidet. Dadurch können Narben dicker, röter, dunkler oder tiefer erscheinen.

Arten von Narben

  • Atrophische Narben: häufig durch Akne; kleine Vertiefungen in der Haut.
  • Hypertrophe Narben: verdickte, rote Narben, die innerhalb der ursprünglichen Wundgrenzen bleiben.
  • Keloide: Narben, die über die ursprüngliche Wunde hinauswachsen.
  • Chirurgische Narben: gerade Linien, oft rot oder verhärtet.
  • Verbrennungsnarben: können straff, dick oder verfärbt sein.

Wie wirkt Rotlicht bei Narben?

Rotlichttherapie nutzt Wellenlängen von etwa 630–660 nm (und oft auch Nahinfrarot um 830 nm), die tief in die Haut eindringen. Dort unterstützt sie Prozesse, die für die Narbenheilung entscheidend sind:

  • Mehr Zellenergie (ATP): Die Mitochondrien werden aktiviert, wodurch Zellen schneller regenerieren und neues Gewebe besser aufgebaut wird.
  • Stimulation von Kollagen und Elastin: Hilft, Narben glatter, weicher und weniger sichtbar zu machen.
  • Verbesserte Durchblutung: Mehr Sauerstoff und Nährstoffe erreichen das betroffene Gewebe.
  • Weniger Entzündung: Rotlicht beruhigt Rötungen und Schwellungen.

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Rotlichtlampe bei Narben

Was sagt die Forschung?

Es gibt zahlreiche Studien darüber, wie Rotlicht die Hautregeneration unterstützt. Dies sind die wichtigsten Erkenntnisse:

Beschleunigte Wundheilung

Photobiomodulationsforschung zeigt, dass Rot- und Nahinfrarotlicht die Zellaktivität steigert, Fibroblasten stimuliert und die Bildung von organisiertem Kollagen fördert.

(NCBI: PMC8919713, PMC4126803, PMC8240139)

Weniger Entzündung

Studien zeigen, dass Rotlicht entzündliche Prozesse hemmen kann, wodurch Rötungen und Schwellungen abnehmen.

(NCBI: PMC4387504)

Verbesserte Durchblutung

Rotlicht kann die Mikrozirkulation fördern, was die Versorgung des Gewebes verbessert.

(NCBI: PMC5988166)

Unterstützung von Kollagen

Reviews zeigen, dass Rotlicht die Bildung von stärkerem, flexiblerem Kollagen unterstützt.

(NCBI: PMC5523874, PMC4148276)

Rotlichttherapie bei Narben

Wie Rotlichtlampen anwenden?

  • Abstand: 10–30 cm von der Haut.
  • Dauer: 10–20 Minuten pro Sitzung.
  • Häufigkeit: 3–5 Mal pro Woche.
  • Augenschutz: Schutzbrille tragen, besonders bei starken Panels.
  • Frische Narben: Erst anwenden, wenn die Wunde vollständig geschlossen ist.
  • Geduld: Verbesserungen entstehen schrittweise.

Fazit

Rotlichttherapie ist eine sanfte, nicht-invasive Methode, um Narben zu mildern und die natürliche Regeneration der Haut zu unterstützen. Die Forschung zeigt vielversprechende Ergebnisse, besonders bei Wundheilung, Kollagenbildung und Entzündungshemmung.

Die Panels sind kein Wundermittel, aber eine wirksame Ergänzung für alle, die Narben auf natürliche Weise weniger sichtbar machen möchten.

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