Kopfschmerzen oder Migräne können deinen Tag völlig ruinieren. Egal, ob du unter dumpfen Kopfschmerzen, pochenden Kopfschmerzen oder regelmäßigen Migräneattacken leidest – Linderung zu finden, ist oft schwierig. Glücklicherweise wird einer natürlichen Behandlungsmöglichkeit zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt: Rotlichttherapie. In diesem Blog erfährst du, was das ist, wie sie funktioniert und ob sie für dich geeignet sein könnte.
Achtung! Der folgende Text dient nicht als medizinischer Rat. Dieser Text wurde auf Grundlage unseres eigenen Wissens, der Erfahrungen unserer Kunden und verschiedener Onlinequellen zusammengestellt.
Inhaltsverzeichnis

Ursachen und Arten von Kopfschmerzen
Kopfschmerzen, medizinisch Cephalgie genannt, treten in ganz unterschiedlichen Formen auf. Die eine Art ist mild und schnell vorbei, die andere kann tagelang anhalten und dich völlig erschöpfen. Hier findest du die häufigsten Formen im Überblick:
Migräne
Eine Migräneattacke ist oft heftig und einseitig. Der Schmerz pocht und kann Stunden bis Tage anhalten. Meist geht sie mit Übelkeit, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit und manchmal visuellen Störungen (Aura) einher.
Spannungskopfschmerzen
Dies ist die häufigste Form. Du spürst einen drückenden, beengenden Schmerz, als läge ein straffes Band um deinen Kopf. Oft sind Stress, eine schlechte Körperhaltung oder Müdigkeit die Ursache. Diese Kopfschmerzen können gelegentlich auftreten, aber auch chronisch werden.
Clusterkopfschmerzen
Eine seltenere, aber sehr intensive Form von Kopfschmerzen. Die Schmerzen treten meist rund um ein Auge auf und können mehrmals täglich auftreten. Das Auge kann tränen und die Nase auf dieser Seite kann verstopft sein oder laufen.
Kopfschmerzen durch Medikamentenübergebrauch
Diese Form entsteht durch die langfristige oder übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln. Die Kopfschmerzen verschwinden oft erst, wenn du die Medikamente absetzt, was aufgrund von Entzugserscheinungen vorübergehend schwierig sein kann.
Gesichtsschmerzen
Gesichtsschmerzen sind scharfe, stechende Schmerzen im Gesicht, meist auf einer Seite. Die Schmerzen treten häufig in kurzen Attacken auf und können durch Berührung, Kälte oder sogar Sprechen ausgelöst werden. Diese Form von Schmerzen tritt beispielsweise bei einer Trigeminusneuralgie auf und wird aufgrund der Lage der Beschwerden häufig mit Kopfschmerzen verwechselt.

Wie kann Rotlichttherapie bei Kopfschmerzen helfen?
Rotlichttherapie arbeitet mit speziellem LED-Licht im roten oder nahinfraroten Spektrum. Dieses Licht dringt tief in das Gewebe ein und regt dort die Zellen an, mehr Energie (ATP) zu erzeugen. Dadurch werden die Regenerationsprozesse im Körper beschleunigt.
Bei Kopfschmerzen und Migräne hilft Rotlichttherapie auf verschiedene Weise:
- Verringerung von Entzündungen: Entzündungsstoffe, die Schmerzen verursachen, werden gehemmt.
- Bessere Durchblutung: Muskeln und Blutgefäße in Nacken und Kopf werden besser mit Sauerstoff versorgt.
- Schmerzlinderung: Die Nervenaktivität wird reguliert, wodurch die Schmerzsignale abnehmen.
- Stabilisierung des Serotonins: Dieser Stoff spielt sowohl für die Stimmung als auch für Migräne eine Rolle.
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Was sagt die Wissenschaft?
Es wurde bereits einiges zum Einsatz von rotem Licht bei Kopfschmerzen und Migräne erforscht. Hier einige interessante Erkenntnisse:
- Untersuchung zu Sinuskopfschmerzen (2011): Patienten mit Gesichtsschmerzen stellten nach einer Rotlichttherapie eine deutliche Verbesserung fest. Die Linderung hielt sogar bis zu zwei Monate an.
- Studie zu chronischen Kopfschmerzen (2016): Bei Frauen mit Spannungskopfschmerzen gingen die Schmerzen bereits nach nur einer Behandlung um 64 % zurück. Auch der Serotoninspiegel stieg merklich an.
- Einfluss auf Entzündungen (2017): Untersuchungen zeigen, dass rotes und infrarotes Licht entzündungsfördernde Stoffe im Körper reduzieren kann. Weniger Entzündungen bedeuten oft auch weniger Schmerzen, einschließlich Kopfschmerzen
- Vergleich mit Botox (2018): Sowohl Botox als auch Rotlichtlampen verringerten die Schwere und Häufigkeit von Migräne. Rotes Licht hatte zusätzliche Vorteile bei Schlafproblemen.
- Chronische Migräne (2019): Mehrere Patienten mit lang anhaltender Migräne hatten nach den Behandlungen wochen- bis monatelang keine Anfälle mehr.
- Licht und Migräne (2022): Obwohl Licht häufig als Auslöser angesehen wird, weisen neuere Studien darauf hin, dass nicht das Licht selbst, sondern eine Überempfindlichkeit des Nervensystems, insbesondere des trigeminovaskulären Systems, dafür verantwortlich ist. Bestimmte Wellenlängen können die Schmerzen sogar lindern. Klinische Tests mit schmalbandigen Lichtgeräten zeigen vielversprechende Ergebnisse bei Menschen mit Migräne.
Diese Studien sind zwar klein angelegt, zeigen jedoch einen positiven Trend. Weitere groß angelegte Untersuchungen sind erforderlich, aber die Ergebnisse sind vielversprechend.

Das richtige Lichtpanel auswählen
Nicht jedes Gerät mit rotem Licht eignet sich gegen Kopfschmerzen oder Migräne. Die Wirksamkeit hängt von einigen wichtigen Punkten ab:
- Wellenlänge: Wähle ein Panel mit Licht zwischen 650 und 980 Nanometern. Diese Wellenlängen dringen tief genug ein, um Nerven, Muskeln und Blutgefäße zu erreichen. Insbesondere 660, 810 und 830 nm werden bei Migränebeschwerden häufig eingesetzt.
- Leistungsdichte (Bestrahlungsstärke): Damit ist die Lichtintensität pro cm² gemeint. Zu schwaches Licht wirkt nicht gut, zu starkes kann Reizungen verursachen. Entscheide dich für ein Gerät mit ausgewogener Leistung: sicher und effektiv.
- Größe des Panels: Behandelst du nur deine Stirn oder Schläfen? Dann reicht ein kleines Panel aus. Hast du häufig Beschwerden im gesamten Kopf oder Nacken? Dann ist eine größere Fläche praktischer.
Rotes Licht gegen Kopfschmerzen oder Migräne: Gebrauchsanweisung
Bei Liroma finden Sie Rotlichtpanels, die für den Heimgebrauch geeignet sind. Eine Behandlung ist einfach und schmerzlos:
- Häufigkeit: Mindestens 3 bis 5 Mal pro Woche
- Dauer: Im Durchschnitt 10 bis 20 Minuten pro Sitzung
- Abstand: Platzieren Sie das Gerät in einem Abstand von etwa 15 bis 30 Zentimetern
Hinweis: Das Licht muss auf die unbedeckte Haut scheinen, ohne Make-up oder Sonnencreme. Halten Sie immer etwas Abstand zum Panel und schließen Sie die Augen oder tragen Sie eine spezielle Brille, wenn das Licht direkt auf Ihre Augen trifft.

Häufig gestellte Fragen
Ist Rotlichttherapie sicher?
Ja, bei korrekter Anwendung ist es eine sichere und nicht-invasive Methode. Es fühlt sich warm an, wird aber nicht heiß und schädigt die Haut nicht.
Wie schnell bemerke ich Ergebnisse?
Manche Menschen spüren bereits nach einigen Sitzungen einen Unterschied. Bei anderen dauert es ein paar Wochen. Das hängt von Ihren Beschwerden, Ihrer Empfindlichkeit und der Häufigkeit der Anwendung ab.
Kann ich es zusammen mit Medikamenten anwenden?
In den meisten Fällen ja. Besprechen Sie die Anwendung jedoch immer mit Ihrem Arzt, insbesondere wenn Sie bereits Medikamente gegen Migräne einnehmen.
Ist es für jeden geeignet?
Rotes Licht ist im Allgemeinen sicher, aber Schwangere und Menschen mit Epilepsie sollten vorsichtig sein. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an medizinisches Fachpersonal.
Hilft es auch bei anderen Beschwerden?
Ja, Lichttherapie wird auch bei Muskelschmerzen, Entzündungen, Hautproblemen und Müdigkeit eingesetzt. Sie regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an.